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BAMBUS - Die Alternative

Unsere natürlichen Ressourcen werden knapp. Einer der besonders bedrohten Rohstoffe ist das langsam wachsende Hartholz, vor allem Tropenholz.
Bambus bietet eine Alternative. Bambus ist kein Baum, sondern ein Gras, das als schnellst-wachsende Pflanze der Erde gilt. Bis zu einem Meter pro Tag kann eine neue Sprosse wachsen.
Das bedeutendste Bambusreservoir der Welt befindet sich in China. Dort wächst eine Art, die seit Jahrtausenden vom Baumaterial bis zum Nahrungsmittel alles liefert was der Mensch zum Leben nötig hat: Phyllostachys pubescens. Jährlich kann ein Drittel aller Stämme des Phyllostachys pubescens gefällt werden, ohne den Bambusbestand im geringsten zu gefährden.
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ÖKOLOGIE - Der Rohstoff

Die Umweltfreundlichkeit eines Produktes zu beurteilen, ist alles andere als einfach. Bei Bambus fällt die Ökobilanz jedoch ganz zweifellos positiv aus. Die Art und Weise des Abholzens und des Anbaus sind wesentliche Umweltargumente. Die Mutterpflanze produziert jährlich mehrere neue Sprossen, so dass in einer Plantage nach 5 Jahren alle ausgewachsenen Stämme geerntet werden können, ohne dass der Wald an Umfang abnimmt. Das Wachstum einer Bambusplantage wird durch regelmässiges Abholzen sogar noch gefördert. Diese Vorgehensweise sorgt für einen noch grösseren Zuwachs neuer Sprossen und ist eine Garantie für die ausgezeichnete Qualität der nächsten Ernte.
Missverständnisse über Bambus (hier anklicken)
QUALITÄTSUNTERSCHIED - Die Bearbeitung

Auch bei der Weiterverarbeitung - vom Bambusrohstoff bis zum Parkett oder Platten - hat sich unser Hersteller für umweltfreundliche Verfahren entschieden. Die in den Fabriken benötigte Energie wird vorwiegend aus der Verbrennung von Sägemehl und Bambusabfällen gewonnen. Unsere Bambus-Dielen und -Stäbe werden ausschliesslich mit Klebstoffen von europäischen Herstellern verleimt.
Dadurch ist die Qualität garantiert und erfüllen alle Leime problemlos die E1-Norm.
PANDAFREUNDLICH - Keine Bedrohung

Pandabären leben in den Mittelgebirgen Zentralchinas. Der Panda zieht während der Nahrungsaufnahme zu Orten, an denen die niedrigeren Bambusarten gut erreichbar sind. Der hohe Moso- Bambus, Phyllostachys pubescens, hat auf den unteren 5 Metern des Stammes keine Blätter und ist daher keine Nahrungsquelle für den Panda. Ausserdem werden bei unseren Produkten nur Bambus aus den von Bauern bewirtschafteten Plantagen in den Provinzen Zhejiang, Fujian, Anhui und Jiangxi verwendet. Diese Provinzen liegen weit von dem natürlichen Lebensraum des Pandas entfernt.
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ZERTIFIZIERUNGEN - CE-Kennzeichnung

Seit 1985 werden Richtlinien in der Europäischen Gemeinschaft kreiert, basierend auf der sogenannten New Approach. Diese Richtlinien, mit dem Ziel, den Handel zwischen den Mitgliedstaaten zu stimulieren, sind die Basis für die CE Markierung. Der CE Markierung beschreibt für verschiedene Produktkategorien, die Anforderungen mit Bezug auf Sicherheit, Gesundheit, Umwelt und Konsumentenschutz. In der Zukunft wird die CE Zertifizierung verpflichtend für Fussböden. Deswegen haben unsere Bambus-Parketts jetzt schon die Tests durchlaufen und das CE-Label für alle Parkett-Linien bekommen.
BRANDKLASSE - Klare Deklaration

Das unterschiedliche Brandverhalten von Baustoffen ist in der europäischen Norm BS EN 13501 festgelegt.
Brand Klassen:
Bei Bodenbeläge und Nicht-Bodenbeläge gibt es verschiedene Brand Euro-Klassen: A1, A2, B, C, D, E und F. Bei Bodenbeläge ist in jeder Klasse das „fl“ beigefügt (= Flooring). A1 ist die höchste Kategorie: diese Materialen können nicht brennen. Produkte mit einem sehr kleinen Brandverhalten sind in der Klasse A2, usw.
Rauchverhalten:
Neben der Brandklasse müssen auch Informationen über die Klassifizierung von der Rauchentwicklung bekannt sein. Dafür gibt es drei verschiedene Klassen:
s1: Geringe Rauchentwicklung
s2: Durchschnittliche Rauchentwicklung
s3: Viel Rauchentwicklung.
Alle unsere Parkett- und Bodenbeläge aus Bambus wurden auf Feuereigenschaften für die CE-Kennzeichnung getestet. Das Ergebnis finden Sie in den jeweiligen Produktblättern (Alle Produkte sind C oder D, und s1).
FSC - Umweltgerecht, sozial verträglich und wirtschaftlich tragbar

FSC bedeutet "Forest Stewardship Council". Der Forest Stewardship Council ist eine unabhängige Non-Profit-Organisation, die verantwortungsvolle Bewirtschaftung der Wälder auf der ganzen Welt fördert. Es ist eine Nicht-Regierungsorganisation und ihre Liste der Anforderungen ist mit Gruppen-Konsens beschlossen. Sie wurde in 1993 gegründet, um die Ausbeutung und Misswirtschaft der Wälder anzuprangern und ihren sozialen bzw. ökologischen Wert zu betonen. Wer diese Zertifizierung erhält muss die FSC Grundwerte absolut einhalten!
Im Laufe der Jahre hat sich FSC zu einem wichtigen internationalen Standard entwickelt. Für Bambus war es immer die Frage ob eine FSC Zertifizierung wirklich notwendig ist. Bambus ist kein Holz, es ist ein Gras. Um Bambus-Produkte zu produzieren, ist Kahlschlag nicht notwendig bzw. überhaupt nicht möglich, da nur die 5-6 Jahre alten Halme geerntet werden.
Das Problem war, dass viele Bauaufträge FSC-Zertifizierte Materialen erforderten. Damit wurde Bambus automatisch ausgeschlossen. Im Jahr 2004 wurde Bambus in die FSC-Zertifizierung aufgenommen. Im Jahr 2009 wurde der Hersteller unserer Bambus-Bodenbläge FSC zertifiziert sowie auch die Bambus-Furniere (Joint Venture) Fabrik DMVP. Obwohl der FSC-zertifizierte Rohstoff Bambus immer noch relativ selten ist, können wir jetzt FSC-zertifizierten Bambus anbieten.
FORMALDEHY-EMMISSION - Bestmögliche Werte

Formaldehyd ist ein natürliches Element in allen Produkten. Alle Materialen rundum uns emittieren Formaldehyd (mit der Zeit vermindert die Emission). Ein Überschuss an Formaldehyd kann gesundheitsschädlich sein und deswegen gibt es sehr strenge Normen, um die Emission von Formaldehyd zu regulieren (z.B E-Normierung in Europa und CARB in den USA). Bei unseren Produkten werden nur Materialen (hauptsächlich Klebstoffe) mit sehr niedrigen Formaldehyd Emissionen verwendet. Damit entsprechen unsere Produkte den strengsten Normen. In Europa ist das momentan die E1 Norm. Man erwartet, dass in Zukunft die Normen weiterhin verschärft werden. Unser Hersteller ist jetzt schon darauf vorbereitet und kann auf Anfrage schon Klebstoffe ohne Formaldehyd verwenden.
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LCA CO2-BILANZ - Bambus bindet CO2

Viele Untersuchungen haben ergeben, dass Bambus ein wichtiges und sehr effektives Material bei der Bindung von CO2 ist: Bambus absorbiert während seines gesamten Lebenszyklus – vom Spross bis zur Ernte – eine relativ große Menge C02 aus der Luft. Nach der Ernte bleibt das CO2 im Holz gebunden und löst sich erst wieder, wenn das Material verbrannt wird. Bei der Aufstellung der Bilanz muss berücksichtigt werden, dass während der Produktion und des Transports der Bambusprodukte dem Material wiederum CO2 zugeführt bzw. erzeugt wird.
Unser Hersteller wollte es genau wissen und hat die Delfter University of Technology beauftragt, eine offizielle Ökobilanz-Analyse, einschließlich einer CO2-Bilanz, nach ISO 14040 und 14044 durchzuführen. Der LCA Bericht kommt zum Ergebnis, dass sich alle bewerteten Produkte, die wir anbieten – Bambusmassivparkett, Terrassendielen, Platten und Furniere – sich während des gesamten Lebenszyklus CO2-neutral und besser verhalten.
Unser Hersteller hat sich zum Ziel gesetzt, die Emissionen von Treibhausgasen während des gesamten Produktionsprozesses möglichst niedrig zu halten. Zum einen erreichen wir dies durch effiziente Abläufe und moderne Technik. Zum anderen setzen wir beispielsweise anfallendes Bambus-Sägemehl als Energiequelle ein.
Zur Berechnung der CO2-Bilanz eines Produktes über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg machen die Fachleute folgende Rechnung: Auf der einen Seite stehen die insgesamt gebundene CO2-Menge sowie die Menge der fossilen Brennstoffe, die in der End-of-Life-Phase durch Energie aus nachhaltig erzeugten Materialien ersetzt wird. Dieser Wert wird mit den Emissionen während der Produktion, des Transports und der Nutzung des Produktes verglichen. Wenn die Emissionsgutschriften durch CO2-Bindung und die Einsparungen fossiler Brennstoffe größer sind als die tatsächlichen Emissionen, ist das Produkt CO2-neutral.
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FERTIGUNG - Vom Stamm zur Lamelle

Der Bambusstamm wird – in Längsrichtung – in Lamellen gesägt. Auf einer speziellen Hobelbank wird die äussere grüne Rinde des Stammes entfernt. Nach dem Trocknen
werden die Lamellen ein zweites Mal gehobelt. Die Lamellen können gedämpft (gekocht) werden, wodurch der enthaltene Zucker verbrennt und das Material eine karamellbraune Farbe erhält.
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MASERUNG UND BAMBUSOPTIK- Von der Lamelle zum Endprodukt

1. Horizontal verleimt: BREITLAMELLE
Die Bambuslamellen werden horizontal aneinandergepresst und unter hohem Druck verleimt. Das Ergebnis ist eine Platte oder ein Brett mit den charakteristischen Bambusknoten.
2. Vertikal verleimt: HOCHKANTLAMELLE
Alternativ zum horizontalen Pressen können die Lamellen auch vertikal gepresst werden. Hierdurch entsteht ein schmaleres Linienspiel mit etwas schwächer hervortretenden Bambusknoten.
3. Komprimiert (gehärtet): DENSITY
In diesem Fall werden die Bambuslamellen vor der Verleimung komprimiert. So werden die Lamellen zu Fasern ‚verpresst’. Nach der Verleimung entsteht eine sehr schöne Optik. Ausserdem ist das Endprodukt mehr als zweimal so hart als die obengenannten Arten.
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Vorzüge des Bambusparkett
- Modern, elegant, behaglich und unverwechselbar
- einmalig schöne Maserung und Farbtöne
- Stabiler (geringes Quell- und Schwindverhalten)
- Stärker (belastbarer als übliche Hölzer)
- Härter als beispielsweise Ahorn oder Eiche
- Mehrfach schleifbar, eine lohnende Investition für viele schöne Jahre
- Umweltfreundlich (großen Beitrag zur Schonung von Naturressourcen)
EINSATZGEBIET - Bambusparkett hat ein breites Verwendungsspektrum

Unser Parkett eignet sich für Privathaushalt:
- Diele und Gänge
- Wohn- und Schlafräume
- Küche
- Arbeitszimmer
- Fitnessraum, usw.
oder für Öffentliche Einrichtungen
- Stadthallen
- Arbeitszimmer
- Kunsthallen, Kirchen
- Verwaltungsgebäude
- Schulen, Kindergärten
- Hotels
- Discos, usw.
und z.B. in geschäftliche Räumlichkeiten
- Ausstellungsräume
- Verwaltungsgebäude
- Büroräume usw.
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